Bestandsaufnahme Mai

  • Alter: 46 Jahre
  • Gewicht: 97,3 kg (quasi unverändert)
  • Körpergröße: 180 cm
  • BMI: 30,1 (30,4 letzter Beitrag)
  • Körperfett: 31,1% (18%-23% = ideal) (31,6% letzter Beitrag)
  • Viszerales Fett: 15 (<=10 ideal)
  • Biologisches Alter: 45 Jahre (47 letzter Beitrag)
  • Körperbau: untersetzt (noch)

Die Corona-Krise hält an, jetzt -Anfang Juni – sind es schon etwa 3 Monate, in denen das gesellschaftliche Leben eingefroren wurde.

Gut, es gibt mittlerweile Lockerungen, zwar mit Einschränkungen, aber immerhin. Unser Dojo öffnet seine Pforten wieder am 08. Juni. Auch mit Einschränkungen, mit denen wir natürlich irgendwie umgehen müssen.

Als da wären: Umzugsräume und Duschen bleiben vorerst geschlossen. Körperkontakt muss vermieden werden. Hygienevorschriften und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Okay. Ich glaube neben dem klassichen Ringen ist Jiu Jitsu wohl die Kampfkunst mit dem intensivsten Körperkontakt ever! Wie soll das also gehen?

Ich gehe mal davon aus, wir werden uns in den nächsten Wochen eher auf folgende Punkte konzentrieren:

  • Fitness
  • Kraft
  • Flexibilität
  • Form
  • Kata
  • Technik
  • Fallschule

Es gibt also genug zu tun… ich freu mich tierisch!

Trotz der Situation ist es mir irgendwie gelungen meine Werte zu verbessern. Gewicht nur marginal, aber alle anderen Werte gehen in die richtige Richtung. Was habe ich also getan? Wenn ich die letzten Monate Revue passieren lassen eigentlich nicht viel. Es sind nur kleine Anpassungen…

  1. Ich habe mir die App von fddbextender heruntergladen um mein Essen zu tracken. Nicht irgendwie manisch, oder so – mich hat schlicht interessiert, was ich so den ganzen Tag in mich hineinschaufel. Das war / ist ziemlich erhellend und hat viieeeel Raum für Anpassungen geboten
  2. Man mag ja über diese Gen-Testerei denken was man will, aber ich war so frei und habe Lykon einen Gen-Test gemacht. Lykon verspricht quasi die ideale Ernährung auf Basis Deiner Gen Struktur ermitteln zu können. Soso. Viel habe ich nicht erwartet, aber das Ergebnis war dann doch echt erhellend. Meine „alte Ernährung“ bestand aus vielen Kohlehydraten. Morgens ein Müsli, oder Brot, Mittags mal ne schnelle Nudel, eine Pizza, oder auch Reis, Abends dann ganz klassisch „Abendbrot“ und nach dem Sport, auf dem Sofa dann och mal etwas Nascherei. Chips, Schokolade, noch eine Scheibe Brot… der Test bescheinigte mir allerdings, dass ich ein Protein/Fett-Typ bin und empfahl meine Ernährung entsprechend auszurichten. Das bedeutet nicht, dass ich auf Kohlehydrate verzichten soll, ich soll sie nur verlagern. Das mache ich jetzt seit etwa 4 Wochen und es tut mir tatsächlich gut. Mein Blähbauch ist geschrumpft, ich fühle mich fitter und wohler.
  3. Ich esse nur noch 2x täglich. Jeder Mensch ist anders. Es gibt Menschen, die müssen ständig etwas zwischen den Zähnen haben, andere müssen ein umfangreiches und voluminöses Frühstück zu sich nehmen… jeder ist anders. Ich habe angefangen auf meinen Körper zu hören und tatsächlich nur dann zu essen, wenn ich Hunger habe. Und das ist nicht morgens. Während ich früher lustlos an meinen Brot herumgekaut habe, trinke ich heute nur Kaffee und meinen frisch gepresste Zitrone. Der erste echte Hunger meldet sich mittags und hier esse ich normal. Das reicht mir locker bis zum Abendessen um etwa 19 Uhr. Ich gebe zu, so um 21Uhr packt es mich dann doch noch und ich schmiere mir ein Brot, aber dann ist tatsächlich gut. Läuft!

Die Sache ist doch die: wir sind Gewohnheitsviehcher. Dabei ist nicht mal klar, ob diese Gewohnheiten auch wirklich gut für uns sind! Wir hangeln uns an irgendwelchen Regeln ab („Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“) achten dabei aber NULL auf unser Köpergefühl.

Diese Gen-Test-Geschichte hätte ich mit etwas Beobachtungsgabe wahrscheinlich auch selbst herausfinden können, aber ich hätte diese AHA-Effekt nicht gehabt, den ich persönlich wirklich brauche, um eine Veränderung herbei zu führen.

Ich mache auf jeden Fall so weiter und werde berichten, bin ja selber neugierig drauf, wie es weitergeht.

Ansonsten hat mich im Mai ein weiterer Hexenschuss ausgehebelt, den ich immer noch leicht im Lendenwirbel spüre. Mit Yoga und Wärme habe ich das ganz gut wieder in den Griff bekommen. Ich gehe immer noch davon aus, dass neben einem untrainierten Muskelbereich sicher auch die Arbeitssituation eine Rolle dabei spielt, die ich allerdings nicht so ohne weiteres ändern kann. Aber Ich kann meine Einstellung ändern – Gut Ding braucht Weile.

In diesem Sinne, Ihr Jiu Jitsuler – horcht nach Innen und hört auch drauf!

OSS

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