Verletzungen? Ach soo….

Jaaaa… man mag es kaum glauben, sie gibt es….:)

Als Ü40er verletzt man sich anders, als mit 20. Die Gründe hierfür sind eigentlich ganz einfach.

  1. Im Alter zwischen 35 und 55 ist MANN in der Lage sein Kraftpotential vollständig auszuschöpfen. Du bist also stärker, als Du je warst, oder je sein wirst. Sein Körper allerdings beginnt hier seine ersten Zimperleins zu bekommen. Hier eine Verspannung, dort mal ein Hexenschuss, dann und wann mal Kopf-, oder Nackenschmerzen… kennt jeder, hat jeder.
  2. Der Körper kann nicht mehr so, wie mit 20. Wir sind mitten im Job, mitten drin in der Leistungsklasse der Gesellschaft, sitzen zu lange im Büro, zu lange auf der Couch, zu lange im Fußballstadion… such‘ Dir etwas aus. Das hinterlässt Spuren.
  3. Du überschätzt Dich und Deine Fähigkeiten.

Dieses „Überschätzen“ führt zu Verletzungen, die nicht unbedingt etwas mit Jiu Jitsu zu tun haben. Dennoch machen Ü40er gerne den Sport dafür verantwortlich und hören mit einem „ich bin zu alt dafür“ wieder auf.

Dabei ist die Lösung ganz einfach: Ruhe behalten und sich langsam in das Training hineinarbeiten…

Aber was genau meine ich jetzt für Verletzungen?

  • Stauchungen. Hatte ich bereits in der Hand / Handgelenk durch zu starkes Faustschlagtraining am Boxsack.
  • Adduktorenzerrung. Kam bei mir ganz unweigerlich im Bodenkampf, ich hatte nicht den Eindruck, mich überdehnt zu haben, aber die Zerrung war da.
  • Schmerzen im Kniegelenk. Durch exzessives und übertriebenes Falltraining. „Das muss doch härter gehen!“

Ich bin davon überzeugt, dass man solche Verletzungen zwar nicht vermeiden, aber zumindest einschränken kann, wenn man mehr auf sich achtet und die Dinge mit Ruhe angeht.

Dinge, wie baue Flecken, Druckstellen, exzessiver Muskelkater, etc. sind in meinen Augen „normal“ und gehören schlicht und einfach zum Jiu Jitsu…

Blöd getreten und danach verdreht gefallen…

Ich persönlich bezeichne meinen fast permanenten Muskelkater als „Umarmung die einen nicht loslässt.“ Das macht es nicht leichter, aber erträglicher, denn so spüre ich, dass mein Körper arbeitet… es tut sich einfach etwas.

Also bleibt locker, übertreibt es nicht und geht weiter zum Training!

OSS!

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