Bestandsaufnahme Ende Februar

Los geht’s:

  • Alter: 46 Jahre
  • Gewicht: 99,85 kg
  • Körpergröße: 180 cm
  • BMI: 30,8
  • Körperfett: 31,8% (18%-23% = ideal)
  • Viszerales Fett: 15 (<=10 ideal)
  • Biologisches Alter: 47 Jahre
  • Körperbau: untersetzt

Was ist hier passiert? Nicht viel könnte man annehmen, im Detail allerdings doch eine ganze Menge. Fakt ist beispielsweise, dass ich Körpergewicht zugelegt und Körperfett abgebaut habe. Im Detail habe ich in den letzten 4 Wochen etwa 1 kg Körperfett verloren – wenn ich meiner Waage glauben darf – und Muskelmasse aufgebaut.

Es wurde also quasi Fett in Muskel gewandelt. Und da Muskeln schwerer sind als Fett…

Mein Biologisches Alter nähert sich meinem realen Alter. War ich Ende Januar noch 60, bin ich heute 47. Natürlich sind das Momentaufnahmen, aber die Tendenz stimmt.

Es geht also irgendwie in die richtige Richtung, zufrieden bin ich allerdings nicht. Die Schere zwischen Fettabbau und Muskelaufbau muss größer werden, damit sich die Mühe auch irgendwann im Körpergewicht widerspiegelt. Das wird dauerhaft nur über die Ernährung gehen, denn aktuell bin ich mit meinem Trainingspensum gut ausgelastet. Im Prinzip begleitet mich seit Ende Januar ein permanenter Muskelkater, der jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag aufgefrischt wird. Das ist eher angenehm als belastend und ich spüre eigentlich permanent, dass sich in meinem Körper etwas tut. Das ist gut! Und solange ich mich gut fühle und mir der Körper keinen Strich durch die Rechnung macht, mache ich weiter.

Also die Ernährung. Ich habe mich den Monat über mal beobachtet und stumpf aufgeschrieben, was da so alles in meinen Mund verschwindet. Es ist übersichtlicher, als ich dachte:

Morgens: 1 Glas warmes Zitronenwasser, Kaffee, unregelmäßig ein Protein-/ Früchtesmoothie

Mittags: normal. Fleisch, Gemüse, Salat, Suppe. Auf Pommes, Kartoffelecken, etc. verzichte ich komplett, Nudeln, Reis, und ähnliches, versuche ich zu meiden. Gelingt nicht immer, aber häufig

Abends: 2-4 Scheiben Knäckebrot oder Vollkornbrot, Butter, Wurst oder Käse (nicht beides zusammen), ggf. mal Ei und/oder Thunfisch

Ausnahmen: betriebliche Abendessen, private Feiern und sonstige ähnliche Ereignisse.

Der große Fressattacke erreicht mich in der Regel abends, wenn ich schlichtweg zur Ruhe komme. Ob nun um 23 Uhr nach den Jiu Jitsu, oder um 20 Uhr an einem trainingsfreien Tag, ist egal. Dann knabber ich das, was da ist. Chips, Schokolade, und so weiter.

Seit letzter Woche versuche ich diesen Automatismus umzuleiten. Lieber Salzstangen statt Chips. Eher mal ein Knäckebrot statt Schokolade. Auch wenn Salzstangen sicher auch nicht gut sind, sind sie vielleicht besser, als Chips und Schokolade. Oder ich mache mir lieber nochmal eine Bemme, statt dass ich zum Knabberzeug greife.

Soviel mal dazu.

Der Februar war schon in Summe eine Mischung aus Frust und Freude. Frust, weil ich mein Ziel etwa 2 kg im Monat zu verlieren nicht erreicht habe – im Gegenteil – sogar noch Gewicht zugelegt habe. Freude, weil ich es trotz Stress und trotzdem es teilweise echt knapp war, jedes Training mitmachen konnte.

In diesem Sinne: weiter, weiter, weiter!

Oss!

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